2010

15. Lindau-Klassik die Oldtimerrallye der Scuderia Lindau

Herrliches Wetter zur 15. Auflage der Lindau-Klassik.
Begonnen hat die 15. Oldtimerrallye der Scuderia Lindau schon mit der Ausschreibung Mitte Januar. Das Interesse war riesig, denn in 2 Tagen waren wieder die begehrten 65 Startplätze vergeben.

Auch in diesem Jahr unterstützte uns die Schoellerbank in Bregenz die seit 2002 als Hauptsponsor mit dabei ist.


Am Sonntag den 27. Juni ab 7:15 Uhr früh trafen die Teilnehmer an der Seepromenade in Lindau ein. Nach Papierabnahme und einem kleinen Frühstück im Cafe Nana, wurden die Teilnehmer von Ernst Laufer und Bürgermeister Uwe Birk in Lindau begrüßt.
Von Alfa Romeo, AC, Alfis, BMW, Ford Mustang, Jaguar XK 120/140*150 und E-Typs, Ferrari, MG, Mercedes, verschiedenste Typen von Porsches, Triumph, Volvo war alles vertreten.

Bei den „kleinen“ war auch ein Puch 650 mit dabei. Wirklich selten ein Honda 800 S. Klasse war auch der VW „Samba“ Bus aus den Sechzigern mit Faltdach.

Robert Mica, lieber Freund aus Wien, reiste mit seinem VW Käfer Bj.1955 und satten 30 PS auf der Achse aus Wien an. Beim Michael Übleis, der seit Jahren aus Wien zu unserer Rallye anreist, geht das natürlich mit seinem E-Typ und 286 PS etwas schneller. Den Preis für die weiteste Anreise erhielt diesmal Dr. Hans-Joachim Dölemeyer aus Berlin.
Bei herrlichem Wetter und starkem Zuschauer - interesse startete um 9:01 das erste Fahrzeug auf die ca. 225 Kilometer lange Strecke. Markus und Beate Gapp die für die Strecke verantwortlich sind, hatten wieder eine sehr schöne Strecke gefunden und auch die eine oder andere kleine Gemeinheit eingebaut. Ganz so einfach sollte es ja für die Teilnehmer doch nicht sein.

Die Vormittagsrunde führte über Eichenberg ins wunderschöne Lindauer Hinterland nach Oberstaufen.
Bei einem unserer Sponsoren Juwelier Hollfelder erwartete die Teilnehmer eine Durchfahrtskontrolle. Durchs Allgäu ging es zurück zur Mittagspause an die Bodenseeresidenz am Schönbühl. Bei herrlicher Sicht über den See konnten sich die Teilnehmer von den Strapazen erholen. Die inzwischen doch sommerlichen Temperaturen forderten von den Fahrzeugen und ihren Besatzungen alles. Um 13:01 startete das erste Fahrzeug auf die zweite Etappe Richtung Nonnenhorn ins westlich Hinterland.
Natürlich wartete die eine oder andere Zeitnahme und Durchfahrtskontrolle auf die Teilnehmer.
Die letzte Zeitprüfung war dann im Gitzenweiler Hof. Bei Kaffee und Kuchen gab es noch einmal für die Teilnehmer und Autos eine kleine Verschnaufspause. Für die Urlaubsgäste am Campingplatz die Gelegenheit die Fahrzeuge genauer zu betrachten. Weiter ging es auf die Insel, wo gegen 15:45 Uhr die ersten Fahrzeuge am Ziel, an der Bayerischen Spielbank in Lindau von den Zuschauern erwartet wurden.

Mit einem kühlen Getränk und den schönen Blick über den See konnten sich die Teilnehmer bis zur Siegerehrung im Bodensee Golfhotel Weissensberg wieder erholen. Nach der Siegerehrung konnten sich die Teilnehmer und Helfer am Buffet stärken und den schönen Tag ausklingen lassen.

Die Klasse der ältesten Autos konnte in diesem Jahr Jürg Hügli mit Beifahrerin Prisque Fournier auf Triumph Special G Bj. 1936 für sich entscheiden. Stephan und Anette Rausch holten mit ihrem Porsche 356 A Bj. 1958, den Klassensieg der Klasse E (1941-1960) nach Weissensberg.

Die Klasse F (1961-1965) gewann Manfred Krehle und Silvia Bogenrieder auf einem Ford Lotus Cortina Bj. 1965. Sie sicherten sich mit einer fehlerlosen Fahrt und der geringsten Zeitabweichung im Hunderstelbereich gleichzeitig den Gesamtsieg.


Die Klasse G (1966-1971) gewann Scuderia Mitglied Thomas Schäffler mit Beifahrerin Bettina Huber auf seinem VW Karmann Ghia Bj. 1966. In der Klasse K (ab 1972) gewannen Michael Übleis mit Beifahrer Christian Freuis aus Wien mit seinem Jaguar E-Typ Bj. 1972.